Warum in die Ferne schweifen? Die Nahe
2. Juli 2017

My Sparkling Saturday

My Sparkling Saturday

Es ploppte, perlte und schäumte - und am Ende hatten wir folgende Ergebnisse: Der Crémant de Loire hatte den Pfälzer Pét Nat Brut Nature locker abgehängt. Der neue Riesling-Sekt von Reichsrat von Buhl konnte gegen die Brut Reserve von Champagne Nicolas Feullatte ebenso locker mithalten, pur sogar noch ein bißchen mehr als zur Garnelen-Tortilla. Kopf an Kopf-Rennen bei unseren beiden Brut-Nature-Pricklern von der Loire und aus Spanien: dem Triple Zéro von Pét-Nat-Pionier Jacky Blot und dem Bio-Cava "Dionysus" von Canals & Munnè. Geteilter Meinung war die Verkostungsrunde auch beim Thema Lidl- vs- Markenchampagner zum Saibling: (Leider) gleiche Stimmenzahl für Deutz Brut Classique und Comte de Brismand. Klarer Vorteil für Portugal hingegen bei unserem roten Sparkling-Duo zum Asia-Roastbeef-Salat: 8 Stimmen für den Aphros Vinhao von Vasco Croft, 3 für den Lambrusco von Venturini Baldini. Ein schönes Beispiel, wie Essen den Eindruck von Weinen komplett verändert, erlebten wir bei unseren Begleitern für den langsam geschmorten Schweinebauch: Pur lag der Rosé-Champagner mit 7:4 Stimmen vorne, zum Schweinebauch stand es dann plötzlich 9:2 für den Rosé-Cava. Ähnliches Bild auch beim Dessert, dem warmen Schokoküchlein mit Salzkaramell-Eis. Pur sah alles nach einem Homerun aus für den "BatNat" aus Schwarzriesling der 2 Naturkinder aus Franken. Zu den süßen Begleitern lag plötzlich der halbtrockene Grieche vorn.
(Fotocredits: Sabine Ehlen)

 
 
 

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